Bundesliga: Podolski doch zurück nach Köln
Hollywood in der deutschen Bundesliga. Die Geschichte um Prinz Poldi beschäftigt die ganze Liga. Seine Geschichte ist auch sicherlich Spielfim-Reif. Das junge 18jährige Talent feiert riesige Erfolge beim 1. FC Köln und schafft es in diesem jungen Alter bereits über 10 Saisontore zu erzielen. Als Köln der Abstieg droht und aus den großen Clubs der Liga das Geld ruft unterschreibt der junge Sympathieträger zum Leid aller Kölner bei Rekordmeister Bayern München in der Hoffnung Europas Spitze zu stürmen.
Mit Europa hat das bisher allerdings ebenso wenig geklappt wie mit einer Startaufstellung. Nach der Verpflichtung von Weltmeister Luca Toni sitzt Podolski nur noch auf der Bank. Während er in der deutschen Nationalmannschaft trifft wie kaum ein Zweiter und auch beweist das er vielseitig einsetzbar ist wärmt er für die Münchener weiterhin die Bank. Miroslav Klose gerät in die Krise und trifft kaum mehr. Er wirkt ausgelaugt. Dennoch halten die Bayern an dem Hattrickschütze der WM 2002 fest und lassen Podolski auf der Bank sitzen der, sobald er eingewechselt wird, immer hohes Engagement zeigt. Luca Toni verletzt sich. Podolski bleibt auf der Bank. Doch der Prinz zeigt stolzen Hauptes weiter Engagement und hält auch an seinem Verein fest. "Wenn Ich wechsle dann nur nach Köln", hieß es vor Kurzem aus dem Mund des mitlerweile 23jährigem.
Der 1. FC Köln der sich unter Trainer Christoph Daum aktuell gesund in der ersten Liga, weg von den Abstiegsplätzen zeigt ist dem ebenfalls nicht abgeneigt. Bereits zu Beginn der Trainsferperiode haben die Bayern ein Angebot für ihren Adelsträger abgegeben. Ein "lächerliches" wir Bayern Manager Uli Hoeneß damals fand. Doch mitlerweile ist Karl-Heinz Rummenigge einem neuen Angebot nicht angeneigt. "Eines ist klar: Es gibt nichts zu verhandeln. Wir wollen einen zweistelligen Millionenbetrag. Aber ich muss sagen, die Kölner haben sich noch einmal bewegt. Das Ganze sieht gut aus. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt", erklärte der Bayern-Vorstand nun der Presse. Köln müsse "noch ein wenig drauflegen. Aber zwischen dem, was sie anbieten und dem, was wir wollen, ist kein allzu großer Unterschied mehr. Das sollten sie auch noch hinbekommen. Sie sind auf einem guten Weg."
Es sieht so aus als käme der Prinz nun nach Hause zurück. Nachdem Ivica Olic bei den Münchenern unterschieben hat ist das für die Zukunft von Deutschlands liebstem Prinzen sicherlich auch das Beste.
Autor
mro
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